COQUI MALACHOWSKA COQUI

STRATEGIE-WORKSHOP FÜR AWO BRANDENBURG

Bei dem Work­shop am 26.11.2025, den das Team von COQUI MALACHOWS­KA COQUI zusam­men mit Lutz Reich, dem Beauf­trag­ten für Kli­ma­an­pas­sung der AWO Pots­dam, durch­führ­te, wur­den, gemein­sam mit den Lei­ten­den der ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen der AWO, Stra­te­gien für das Ziel ent­wi­ckelt, die unter­schied­li­chen Außen­an­la­gen bes­ser an Hit­ze, Tro­cken­heit und Stark­re­gen anzu­pas­sen. In drei Grup­pen wur­den dabei Vor­schlä­ge zu zen­tra­len The­men aus­ge­ar­bei­tet: Sen­si­bi­li­sie­rung – wie infor­mie­ren wir die Mit­ar­bei­ten­den und Bewohner:innen über Kli­ma­an­pas­sung? Pro­zess­struk­tur – wie lau­fen Maß­nah­men ab? Finan­zie­rung – Kos­ten der Kli­ma­an­pas­sungs­maß­nah­men und Über­blick über inter­ne Mit­tel und För­der­pro­gram­me. Der Work­shop hat dabei wich­ti­ge nächs­te Schrit­te auf­ge­zeigt, um die Außen­an­la­gen kli­ma­re­si­li­ent zu gestal­ten.

WORKSHOP BEIM KLIMAFESTIVAL

Beim Kli­ma­fes­ti­val für die Bau­wen­de in der STA­TI­ON Ber­lin lei­te­te Joerg Th. Coqui einen Work­shop zum Pilot­pro­jekt Insti­tut für Phy­sik der Hum­­boldt-Uni­­ver­­­si­­tät Ber­lin, das im Jahr 2025 beim Deut­schen Lan­d­­schafts­­ar­chi­­tek­­tur-Preis in der Kate­go­rie „Rei­fe­prü­fung“ aus­ge­zeich­net wur­de. Die The­men des Work­shops waren unter ande­rem Regen­was­ser­be­wirt­schaf­tung, Fas­sa­den­be­grü­nung und Gebäu­de­küh­lung. Zu den Fol­gen des Pro­jek­tes zäh­len neue Bau­vor­schrif­ten für abfluss­lo­se Grund­stü­cke sowie Hand­lungs­emp­feh­lun­gen für pes­ti­zid­freie, wur­zel­fes­te Bitu­men­bah­nen. Meh­re­re Rechts­vor­schrif­ten, Geset­ze und Ver­ord­nun­gen wur­den von ande­ren Bun­des­län­dern über­nom­men.

FACHTAG KLIMAANPASSUNG

Beim Fach­tag zum The­ma Kli­ma­an­pas­sung mit dem Schwer­punkt Hit­ze und Tro­cken­heit des AWO Bezirks­ver­bands Pots­dam am 30.09.2025 stell­te Iza­be­la Malachow­s­­ka-Coqui in einem Input­vor­trag zum The­ma kli­ma­sen­si­bler Pla­nung für vul­nerable Grup­pen unse­re bei­den Kli­ma­an­pas­sungs­kon­zep­te für die AWO in Wittstock/Dosse und Prenz­lau vor. Im zwei­ten Teil des Fach­tags, der sich mit Betei­li­gungs­pro­zes­sen befass­te, führ­te sie zusätz­lich einen Work­shop durch. In die­sem wur­de gemein­sam zu der Fra­ge­stel­lung gear­bei­tet, wie Pro­ble­me zum The­ma Hit­ze und Hit­ze­schutz in Ein­rich­tun­gen erkannt und benannt wer­den kön­nen.

PARTIZIPATION IN PRENZLAU

Wie in Witt­stock haben wir auch bei unse­rem zwei­ten Kli­­ma­an­­pas­­sungs-Pro­­jekt mit der AWO in Prenz­lau inner­halb eines Jah­res vier Betei­li­gungs­ta­ge durch­ge­führt, bei denen die Bewohner:innen und Mit­ar­bei­ten­den sich aktiv ein­brin­gen konn­ten. Die Betei­li­gung war dabei zen­tra­ler Bau­stein des Pla­nungs­pro­zes­ses: Sie ermög­lich­te es, die Bedürf­nis­se, Wün­sche und das All­tags­wis­sen der Nutzer:innen früh­zei­tig mit ein­flie­ßen zu las­sen und Maß­nah­men rea­li­täts­nah zu ent­wi­ckeln. Gemein­sam haben wir es geschafft, 80 klei­ne­re und grö­ße­re Maß­nah­men für die Kli­ma­an­pas­sung aus­zu­ar­bei­ten. Bei der Abschluss­ver­an­stal­tung wur­den eini­ge der Maß­nah­men bereits im Gar­ten abge­steckt. Wir hat­ten viel Spaß dabei und freu­en uns jetzt auf die wei­te­re Umset­zung!

BETEILIGUNGSTAGE FÜR AWO IN WITTSTOCK

Im Rah­men der Ent­wick­lung des Kli­ma­an­pas­sungs­kon­zepts für die AWO-Wohn­­stä­t­­te „Haus unter den Lin­den“ in Wittstock/Dosse haben wir zwi­schen Juni 2024 und Mai 2025 vier Betei­li­gungs­ta­ge durch­ge­führt. In einem offe­nen Work­­shop-For­­mat mit Input-Prä­­sen­­ta­­tio­­nen, Befra­gun­gen und Klein­grup­pen­ar­beit wur­den die Bewohner:innen und Mit­ar­bei­ten­den von Beginn an aktiv ein­ge­bun­den. Der aktu­el­le Pla­nungs­stand wur­de regel­mä­ßig vor­ge­stellt und gemein­sam wei­ter­ent­wi­ckelt. So konn­ten viel­fäl­ti­ge Per­spek­ti­ven ein­flie­ßen und kon­kre­te öko­lo­gi­sche und sozia­le Maß­nah­men erar­bei­tet wer­den. Nach zwölf Mona­ten ist das Kli­ma­kon­zept nun abge­schlos­sen und der Start der Umset­zung steht bevor.

GRAD

Im Rah­men des Pro­jek­tes GRAD- Stra­te­gie Grü­ner Dächer unter­nah­men am 5. und 6. Juni 2019 Ver­tre­ter von 8 Pilot­städ­ten eine Stu­di­en­rei­se nach Ham­burg. Wäh­rend die­ser Rei­se lern­ten sie die Ent­wick­lung der Gründ­ach­stra­te­gie der Stadt genau­er ken­nen, beob­ach­te­ten, wie sie die städ­ti­sche Land­schaft ver­än­dert, und besuch­ten fas­zi­nie­ren­de Objek­te mit grü­nen Dächern und leben­den Wän­den. Die­se wer­den von Jahr zu Jahr zahl­rei­cher — das Ziel der Stadt Ham­burg ist es, städ­ti­sche Flä­chen von bis zu 100 Hekt­ar mit Vege­ta­ti­on zu bede­cken. Neue grü­ne Dächer ent­ste­hen sowohl auf öffent­li­chen als auch auf pri­va­ten Gebäu­den — Wohn- und Geschäfts­ge­bäu­den — und ein beträcht­li­cher Teil davon ist für die Öffent­lich­keit zugäng­lich.

ENTWICKLUNG DER REGION GROSSER FLÜSSE DES LEBUSER LANDES – PROGRAM LEADER +

Im Jahr 2006 war das Büro inten­siv in die Gestal­tung und Umset­zung eines weg­wei­sen­den Pro­jekts zur tou­ris­ti­schen Ent­wick­lung und Wirt­schafts­er­neue­rung im länd­li­chen Raum invol­viert. Die Arbeit begann mit der Initi­ie­rung einer Werk­statt­rei­he, bestehend aus 8 Work­shops, die sowohl die Ver­wal­tung als auch die Bewoh­ner von fünf Gemein­den der Regi­on der gro­ßen Fluss­land­schaft im Grenz­land – Cybin­ka, Słu­bice, Gór­zy­ca, Słońsk und Wit­ni­ca – ein­be­zog. Par­al­lel dazu unter­stütz­te das Büro die Grün­dung der Stif­tung ROZ­WÓJ REGI­O­NU WIEL­KICH RZEK ZIE­MI LUBUS­KIEJ, deren Vor­stands­mit­glied Iza­be­la Malachow­s­­ka-Coqui seit 2006 ist. Durch erfolg­rei­che Antrag­stel­lun­gen erhielt das Pro­jekt ins­ge­samt 965.000 Euro För­der­mit­tel aus dem Lea­der+ Pro­gramm. Die Koope­ra­ti­on mit der Gemein­de Gór­zy­ca und dem enga­gier­ten Bür­ger­meis­ter Robert Sto­lar­ski spiel­te eine tra­gen­de Rol­le für den Erfolg die­ses ehr­gei­zi­gen Vor­ha­bens. Ins­ge­samt nah­men 50 Teil­neh­mer an der Werk­statt­rei­he teil, die mit ihrer Begeis­te­rung und ihrem Ein­satz einen wert­vol­len Bei­trag zur posi­ti­ven Ent­wick­lung der Regi­on leis­te­ten.

„GÄRTEN DES STADTUMBAUS“ — WERTSTOFFGARTEN

Im Jahr 2005 brach­te das Pro­jekt „Gär­ten des Stadt­um­baus“- fri­schen Wind nach Lei­p­­zig-Grün­au. Ein Höhe­punkt die­ses Vor­ha­bens war der „Wert­stoff­gar­ten“ – ein ein­wö­chi­ger Work­shop, den wir in Zusam­men­ar­beit mit cet‑0 und Susan­ne Schnor­busch und etwa 20 Anwohner*innen der Bra­cke­stra­ße 50 auf der Par­zel­le lei­te­ten. Unser Fokus lag auf der krea­ti­ven Nut­zung von ver­ges­se­nen Mate­ria­li­en aus dem Rück­bau von Plat­ten­bau­ten. Jedes Ele­ment hat­te das Poten­zi­al, ein eige­nes The­ma oder eine alter­na­ti­ve Nut­zung zu erhal­ten. Ein Podest aus recy­cel­ten Lat­ten dien­te als Büh­ne für die Ver­wand­lung die­ser Mate­ria­li­en. Hier wur­de aus Roh­stof­fen Kunst geschaf­fen, und die Mini-Wer­k­statt pul­sier­te vor Krea­ti­vi­tät. Wir schu­fen die Mög­lich­keit, den tem­po­rä­ren Cha­rak­ter des „Wert­stoff­gar­tens“ bei Inter­es­se in eine dau­er­haf­te Nut­zung zu über­füh­ren. Mate­ria­li­en und Gerä­te konn­ten Nutzer*innen für ihre Ideen über­las­sen wer­den. Die Ergeb­nis­se des Work­shops wur­den in einer Aus­stel­lung prä­sen­tiert. Aus­ge­wähl­te For­men wur­den wäh­rend des Work­shops vor Ort in Echt­zeit ver­wan­delt, was als Per­for­mance erleb­bar war. Die­se trans­for­mier­ten For­men wur­den schließ­lich als gestal­te­ri­sche Ele­men­te in den Gär­ten und Frei­flä­chen der Wohn­fol­ge­land­schaft inte­griert, um eine nach­hal­ti­ge Ver­än­de­rung zu för­dern.

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