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COQUI MALACHOWSKA COQUI

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GARTENSTADT ZOLIBORZ OFICERSKI

Revi­ta­li­sie­rung des öffent­li­chen Raums

Ort: War­schau, Polen
Auf­trag: Stadt War­schau, Bezirk Zoli­borz
Jahr: 2007
Leis­tungs­pha­sen: HOAI 1–3
Archi­tek­tur: Czu­ba Lato­szek sp. z o.o., War­schau
Koope­ra­ti­on: Dr. Bren­ner & Mün­nich Inge­nieur­ge­sell­schaft mbH (Bera­tung Stra­ßen­pla­nung), mgr. inz. arch. Maria Sol­tys (Bera­tung Denk­mal­pfle­ge)

Das Kon­zept zur Revi­ta­li­sie­rung des öffent­li­chen Raums der Gar­ten­stadt Żoli­borz Ofi­cer­ski in War­schau basiert auf der Wei­ter­füh­rung his­to­ri­scher städ­te­bau­li­cher Prin­zi­pi­en. Ziel ist die Stär­kung räum­li­cher Struk­tu­ren, die funk­tio­na­le Dif­fe­ren­zie­rung von Stra­ßen, Plät­zen und Grün­räu­men sowie eine qua­li­täts­vol­le Gestal­tung durch Vege­ta­ti­on, Mate­ria­li­en und Aus­stat­tung unter Berück­sich­ti­gung sozia­ler und ästhe­ti­scher Aspek­te.

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I. RAUM­ORD­NUNG – GRUND­SATZ DER FORT­SET­ZUNG UND VER­FOL­GUNG DER STADT­PLA­NE­RI­SCHEN GRUND­SÄT­ZE

Die Grund­sät­ze des Revi­ta­li­sie­rungs­kon­zepts basie­ren auf der his­to­ri­schen Ent­wick­lung der Sied­lung, deren ursprüng­li­cher Ent­wurf (Plan von Archi­tekt Tołłocz­ko) sich durch eine her­aus­ra­gen­de städ­te­bau­li­che Gestal­tung aus­zeich­net. Die­se sind:

Fort­set­zung des Kon­texts des „alten“ von Żoli­borz, wo die Schnitt­stel­len zum „Beam­ten-Żoli­borz“ und zum „Jour­na­lis­ten-Żoli­borz“ in Form von Über­gän­gen durch die Ver­stär­kung von Ele­men­ten wie klei­nen Plät­zen, gro­ßen Stadt­plät­zen, Eng­stel­len und städ­te­bau­li­chen „Öff­nun­gen“ am Ran­de der Sied­lung mit­tels einer zurück­ver­setz­ten Bebau­ungs­li­nie gestal­tet wer­den.

Her­vor­he­bung der Zugän­ge zum Stra­ßen­raum und zu Kreu­zun­gen durch Rück­sprün­ge der Gebäu­de von der Bau­flucht­li­nie, die durch Ele­men­te zur Struk­tu­rie­rung des öffent­li­chen Raums gezielt betont wer­den.

Gestal­tung des Stra­ßen­raums durch die Über­tra­gung des Rück­sprungs des Gebäu­des von der Bau­flucht­li­nie auf das Erschei­nungs­bild des Stra­ßen­raums, wobei die­se Qua­li­tä­ten der städ­te­bau­li­chen Anord­nung durch die Her­vor­he­bung (Neu­ge­stal­tung) ihrer Ele­men­te betont wer­den und auf einer kla­ren Dar­stel­lung der Viel­falt bei der Raum­ge­stal­tung in die­sem Bereich beruht.

Ele­men­te, die den öffent­li­chen Raum nach den oben genann­ten Grund­sät­zen struk­tu­rie­ren, sind Bäu­me, Sträu­cher, Rasen­flä­chen sowie Abschnit­te mit par­ken­den Autos.

Die Rück­sprün­ge an der Fas­sa­de des Gebäu­des sind die kleins­te Ein­heit des städ­te­bau­li­chen Kon­zepts und wer­den, eben­so wie die Rück­sprün­ge gan­zer Gebäu­de gegen­über der Bau­flucht­li­nie, im öffent­li­chen Raum her­vor­ge­ho­ben.

Die bestehen­den Ach­sen und Blick­ach­sen wer­den durch das Fäl­len ein­zel­ner Bäu­me sowie durch die Ver­ein­heit­li­chung des Erschei­nungs­bilds der Fuß­gän­ger­we­ge als linea­res Ele­ment der Ach­sen und durch ein­sei­ti­ge Park­strei­fen wie­der­her­ge­stellt (Neu­ge­stal­tung).

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II. FEST­LE­GUNG DES DETAIL­LIER­TEN STÄD­TE­BAU­LI­CHEN PRO­GRAMMS

Je nach ihrer Funk­ti­on las­sen sich drei grund­le­gen­de Arten öffent­li­cher Räu­me unter­schei­den,

inner­halb derer wie­der­um ein­zel­ne For­men zu unter­schei­den sind. Die­se sind:

STRAS­SEN

  • Loka­le Ein­kaufs­stra­ßen mit Ver­kehr durch ankom­men­de Besu­cher, die als reprä­sen­ta­ti­ver Teil der Wohn­sied­lung die­nen, Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten bie­ten und als Treff­punkt fun­gie­ren
  • Wohn­stra­ßen – Ort des Woh­nens und der Iden­ti­fi­ka­ti­on der Bewoh­ner, Spa­zier­gän­ge, ggf. Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten, Ver­kehrs­an­bin­dung inner­halb der Wohn­sied­lung
  • Innen­stra­ßen – Fuß­gän­ger- und Fahr­we­ge – Wohn­ort und Ort der Iden­ti­fi­ka­ti­on für die Bewoh­ner, Mög­lich­keit der mul­ti­funk­tio­na­len Nut­zung vor allem durch die Bewoh­ner der unmit­tel­ba­ren Nach­bar­schaft (Spiel und Sport, Tref­fen, Frei­zeit­nut­zung und ande­re Zwe­cke, z. B. Repa­ra­tu­ren, Auto­wa­schen).

PLÄT­ZE

  • Zufahrts­platz zum Are­al – dient der Ver­kehrs­an­bin­dung inner­halb des Gelän­des, der Ori­en­tie­rung sowie reprä­sen­ta­ti­ven Zwe­cken,
  • Stra­ßen­ver­brei­te­run­gen in Form von klei­nen Plät­zen – die­nen der Ori­en­tie­rung und Iden­ti­fi­ka­ti­on, ermög­li­chen sozia­le Begeg­nun­gen und för­dern das Gemein­schafts­ge­fühl im Wohn­vier­tel, sind ein Ort für Spiel und Begeg­nung für Jugend­li­che
  • Wohn­sied­lungs­plät­ze – reich­hal­ti­ges Dienst­leis­tungs­an­ge­bot – Gas­tro­no­mie im Frei­en, Erho­lungs­funk­ti­on
  • Sport- und Frei­zeit­plät­ze – Pro­gramm für Nut­zer im Alter von 10–18 Jah­ren, mul­ti­funk­tio­na­le Nut­zung in Form eines über­dach­ten Auf­ent­halts­be­reichs, Sport, Frei­zeit, mit der Mög­lich­keit zur Orga­ni­sa­ti­on von Kon­zer­ten, Pick­nicks und Tref­fen der loka­len Gemein­schaft
  • Plät­ze mit deko­ra­ti­vem Cha­rak­ter – halb­öf­fent­li­cher, deko­ra­ti­ver Platz, der von den Bewoh­nern genutzt wird.

STADT­GÄR­TEN

  • Stadt­gär­ten – Orte mit mul­ti­funk­tio­na­ler Nut­zung (Spiel­plät­ze für Klein­kin­der, Erho­lung, gesell­schaft­li­che Tref­fen, öko­lo­gisch bedeut­sa­me Flä­chen in der Stadt sowie Orte, die den öffent­li­chen Raum „ver­schö­nern“ und pri­va­te Frei­flä­chen ergän­zen
  • Gar­ten bei der Biblio­thek – ein Ort für viel­fäl­ti­ge Nut­zung (Spiel­platz für Klein­kin­der, Erho­lung, gesell­schaft­li­che Tref­fen, öko­lo­gisch bedeut­sa­me Flä­chen in der Stadt sowie Orte, die den öffent­li­chen Raum „ver­schö­nern“ und zudem den Man­gel an pri­va­ten Frei­flä­chen aus­glei­chen.
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III. RAUM­GE­STAL­TUNG VON STRAS­SEN­RÄU­MEN

Grund­sät­ze:

  • Klä­rung der Eigen­tums­ver­hält­nis­se unter Berück­sich­ti­gung der städ­te­bau­li­chen Anfor­de­run­gen sowie der Grund­sät­ze der Gar­ten­kunst
  • Besei­ti­gung von Bar­rie­ren für Men­schen mit Behin­de­rung
  • Ein­füh­rung einer plan­mä­ßi­gen Baum­be­stands­be­wirt­schaf­tung auf der Grund­la­ge einer Bestands­auf­nah­me und Bewer­tung des Baum­be­stands
  • Fest­le­gung von Anfor­de­run­gen an die Baum­be­stands­be­wirt­schaf­tung auf pri­va­ten Grund­stü­cken
  • Ord­nung und Wie­der­her­stel­lung gemäß den his­to­ri­schen Grund­sät­zen der Gestal­tung von Nie­der­pflan­zun­gen
  • Abstim­mung bezüg­lich Stadt­mo­bi­li­ar, Boden­be­lä­gen und Aus­stat­tung (u. a. Beleuch­tung, Bän­ke, Later­nen, Abfall­be­häl­ter, Absperr­pfos­ten, Gas­an­schluss­käs­ten, Gul­ly­ab­de­ckun­gen).
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IV. PFLAN­ZEN­WELT

KON­ZEPT FÜR DEN BAUM­BE­STAND

Grund­sät­ze:

Es wer­den drei grund­le­gen­de Berei­che unter­schie­den, in denen die Gestal­tung des öffent­li­chen Raums viel­fäl­tig ist und durch die Art der Bepflan­zung her­vor­ge­ho­ben wird. Die Ein­tei­lung basiert auf dem Kri­te­ri­um des Erhal­tungs­gra­des der städ­te­bau­li­chen Struk­tur (ihrer Authen­ti­zi­tät) im Ver­hält­nis zum Plan des Archi­tek­ten Tołłocz­ko. Die­se sind:

HIS­TO­RI­SCHER BEREICH MIT ÜBER­WE­GEND UNVER­ÄN­DER­TER FORM

Die in ihrer ursprüng­li­chen Form erhal­te­nen Innen­räu­me wer­den kei­nen Ver­än­de­run­gen unter­zo­gen.

Typ A: „HALL” (Czar­nieckie­go-Stra­ße, süd­li­cher Teil der Kra­sińs­kie­go-Stra­ße, Platz hin­ter dem Fort Sokol­ni­cki)

Auf­ga­ben: räum­li­che Stär­kung der Struk­tur durch ergän­zen­de, ver­ein­zel­te Baum­pflan­zun­gen.

Typ B: „KOR­RI­DOR – SALONS“ (Śmi­ała-Stra­ße bis zur Biblio­thek, mit dem Słonecz­ny-Platz)

Auf­ga­ben: räum­li­che Stär­kung oder Frei­le­gung der Struk­tur durch Pflan­zun­gen oder ver­ein­zel­te Ent­fer­nung von Bäu­men.

Typ C: „KABI­NET­TE“ (Kaniows­ka-Stra­ße – nörd­li­cher Teil, For­tecz­na-Stra­ße – öst­li­cher Teil, Hau­ke-Bosa­ka-Stra­ße – öst­li­cher Teil, Mierosław­skie­go-Stra­ße – west­li­cher Teil)

Auf­ga­ben: räum­li­che Stär­kung oder Frei­le­gung der Struk­tur durch Neu­an­pflan­zun­gen oder ver­ein­zel­te Ent­fer­nun­gen von Bäu­men.

TEIL­WEI­SE UMGE­STAL­TE­TE BEREI­CHE

Die im Ver­gleich zu ihrer ursprüng­li­chen Form teil­wei­se ver­än­der­ten Innen­be­rei­che wer­den durch Baum­rei­hen von den his­to­ri­schen Innen­be­rei­chen getrennt, wobei gleich­zei­tig ihre Ästhe­tik ver­bes­sert wird. Von Bedeu­tung ist hier die Beto­nung eines erkenn­ba­ren und modi­fi­zier­ten räum­li­chen Innen­bil­des.

Typ E: „ZIM­MER“ (Kaniows­ka-Stra­ße, öst­li­cher Teil, Mierosław­skie­go-Stra­ße, öst­li­cher Teil)

Auf­ga­ben: Anpflan­zung von Rei­hen klei­ner Bäu­me, die an die ehe­ma­li­ge Gren­ze der Sied­lung auf der Sei­te des Vor­felds der Zita­del­le anknüp­fen

Typ C: „KABI­NET­TE“ (west­li­cher Teil der For­tecz­na-Stra­ße)

Auf­ga­ben: Anpflan­zung von Rei­hen klei­ner Bäu­me in Anleh­nung an die ehe­mals unbe­bau­ten Gär­ten im nörd­li­chen Teil der Stra­ße

Typ C: „KABI­NET­TE“ (Hau­ke-Bos­sa­ka-Stra­ße, west­li­cher Teil)

Auf­ga­ben: Anpflan­zung von Rei­hen klei­ner Bäu­me ana­log zur Süd­sei­te der Stra­ße

Typ C: „KABI­NET­TE” (mitt­le­rer und öst­li­cher Teil der Mierosław­skie­go-Stra­ße)

Auf­ga­ben: Anpflan­zung von Rei­hen klei­ner Bäu­me in Anleh­nung an die ehe­mals unbe­bau­ten Gär­ten des nörd­li­chen Teils der Stra­ße.

GRÖSS­TEN­TEILS UMGE­STAL­TE­TE ODER VÖL­LIG NEUE BEREI­CHE

In die­sem Bereich kom­men moder­ne For­men der Bepflan­zung zum Ein­satz.

Typ A: „SALON“ (Śmi­ała-Stra­ße mit dem Wohn­vier­tel­platz bei der Biblio­thek bis zum Platz an der Gen. Zającz­ka-Stra­ße)

Auf­ga­ben: Schaf­fung eines befes­tig­ten Plat­zes mit vor­han­de­nen Bäu­men inner­halb des Plat­zes.

Typ E: „ZAPIE­CEK“ (Mun­ka-Stra­ße, Jakie­la-Stra­ße, Sza­niaw­skie­go-Stra­ße, Ejs­mon­da-Stra­ße)

Auf­ga­ben: In die­sem Bereich wer­den moder­ne Bepflan­zungs­for­men in Form von unre­gel­mä­ßi­gen Ein­zel­pflan­zun­gen und Pflan­zen­fel­dern ein­ge­setzt.

KON­ZEPT FÜR NIED­RI­GE BEPFLAN­ZUNG

Ent­lang der Stra­ßen in his­to­ri­schen Gebie­ten wird die nied­ri­ge Bepflan­zung dort wie­der­her­ge­stellt, wo sie ursprüng­lich vor­han­den war. Die Bepflan­zung der Grün­strei­fen beschränkt sich auf Rasen­flä­chen, krie­chen­de Pflan­zen oder nied­ri­ge und mit­tel­ho­he Sträu­cher. Die Bepflan­zung mit nied­ri­gen Pflan­zen unter­streicht den Stra­ßen­rhyth­mus (Hecken, Rasen­flä­chen, Boden­de­cker). Die Grün­strei­fen wer­den durch nied­ri­ge Ein­fas­sun­gen geschützt.

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V. BELÄ­GE

Grund­sät­ze:

  • Das Kon­zept für die Aus­wahl der Boden­be­lä­ge basiert auf dem Grund­satz, dass die Geh­we­ge flä­chen­mä­ßig kos­ten­güns­tig gestal­tet wer­den sol­len, wäh­rend ihre Ein­fas­sun­gen einen höhe­ren Inves­ti­ti­ons­auf­wand erfor­dern.
  • Für die Fahr­bahn und die Fuß­gän­ger­we­ge wer­den hell­graue Belä­ge vor­ge­schla­gen, die auf die Farb­ge­bung der Fas­sa­den und die von Arch. K. Tołłoc­zek als „abwechs­lungs­reich und frei“ bezeich­ne­te städ­te­bau­li­che Gestal­tung abge­stimmt sind.
  • Die Fahr­bahn besteht aus grob­kör­ni­gem Asphalt mit einer Ober­flä­che aus hell­grau­em Splitt, wäh­rend die Geh­we­ge mit 35 x 35 cm gro­ßen Plat­ten aus sand­ge­strahl­tem Beton in Hell­grau und einer Ein­fas­sung aus mit­tel­gro­ßen Pflas­ter­stei­nen aus rotem Gra­nit gepflas­tert sind.
  • Die Bord­stei­ne der Geh­we­ge und Grün­strei­fen bestehen aus grau­em Beton (in der Far­be der Plat­ten).
  • Die Ein­fahr­ten bestehen aus vor­han­de­nen Natur­pflas­ter­stei­nen aus rotem Gra­nit und Basalt mit den Maßen 10–16 x 16–27 mm; die Ein­fahrts­um­ran­dun­gen bestehen aus dem­sel­ben Mate­ri­al.
  • Die Über­gän­ge bestehen aus grau­en Beton­plat­ten mit den Maßen 35 x 35 cm, die mit mit­tel­gro­ßen Pflas­ter­stei­nen aus rotem Gra­nit ein­ge­fasst sind.
  • Die Fahr­bah­nen sind mit einem Stein­rand aus rotem Gra­nit mit den Maßen 100 x 20 cm ein­ge­fasst (Mate­ri­al wie bereits vor Ort vor­han­den).
  • Die Ent­wäs­se­rungs­rin­ne wird aus den der­zeit vor­han­de­nen Fahr­bahn­bord­stei­nen (roter Gra­nit) gefer­tigt.
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VI. AUS­STAT­TUNG

Das ursprüng­li­che Kon­zept der Wohn­sied­lung basiert auf dem Feh­len von Stadt­mo­bi­li­ar im öffent­li­chen Raum. Aus die­sem Grund erscheint der Ein­satz moder­ner Stadt­mö­bel gerecht­fer­tigt. Die­se wer­den an den Stil der vor­han­de­nen Archi­tek­tur, die bestehen­den Later­nen und den Cha­rak­ter der Gar­ten­stadt ange­passt – als schwar­ze Metall­ele­men­te in Kom­bi­na­ti­on mit Holz. 

BÄN­KE

Die­ses Aus­stat­tungs­ele­ment fin­det sich aus­schließ­lich auf Plät­zen und Grün­an­la­gen. Klei­ne Plät­ze, z. B. an Kreu­zun­gen, wer­den mit Sitz­ge­le­gen­hei­ten in Form einer Grup­pe von meh­re­ren Ses­seln aus­ge­stat­tet. Fahr­rad­stän­der ste­hen auf Plät­zen und Grün­an­la­gen, bei pri­va­ten und öffent­li­chen Dienst­leis­tungs­be­trie­ben sowie an Häu­sern in öffent­li­chen Vor­gär­ten.

BELEUCH­TUNG

  • Im nörd­li­chen Teil – Later­nen im Pas­to­ral­stil als Stra­ßen­be­leuch­tung
  • Bewohn­te Stra­ßen­ab­schnit­te ehe­ma­li­ger Wirt­schafts­we­ge – Stra­ßen­la­ter­nen vom Typ „Ebro“ der Fir­ma Hess
  • An beson­de­ren Stel­len – zusätz­li­cher Ein­satz von Boden­strah­lern.

Auf­grund der guten Erfah­run­gen in ande­ren euro­päi­schen Städ­ten wird vor­ge­schla­gen, auf die Auf­stel­lung von MÜLL­CON­TAI­NERN zu ver­zich­ten, da die­se hohe Unter­halts­kos­ten ver­ur­sa­chen und bei Über­fül­lung unan­sehn­lich aus­se­hen sowie Gerü­che ver­ur­sa­chen.

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