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WOHNQUARTIER KLINIK HOHE WARTE

Apart­ment­häu­ser am grü­nen Anger

Ort: Bay­reuth, Deutsch­land
Aus­lo­bung: Kran­ken­haus­zweck­ver­band Bay­reuth
Wett­be­werb: 1. Rund­gang
Jahr: 2024
Flä­che: 11.800 m²
Archi­tek­tur: roe­dig . schop archi­tek­ten

Das neue Quar­tier für die Mit­ar­bei­ten­den des Kli­ni­kums Hohe War­te ist geprägt durch sei­ne topo­gra­phi­sche Lage am Hang. Die­se wird in der Pla­nung der Bau­kör­per und Frei­räu­me auf­ge­grif­fen, indem die teil­wei­se durch Lau­ben­gän­ge ver­bun­de­nen Gebäu­de sich am Gelän­de ori­en­tiert in der Höhe staf­feln und in ihrer Mit­te Raum für einen sanft anstei­gen­den zen­tra­len Anger auf­span­nen. Die Lau­ben­gän­ge ori­en­tie­ren sich zu die­ser grü­nen Quar­tiers­mit­te, die als gemein­schaft­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Frei­raum dient.

Am west­li­chen Ende des Quar­tiers befin­den sich dar­über hin­aus Natur­schutz­flä­chen, die erhal­ten und erwei­tert wer­den.

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BV

Die Ent­wick­lung des Bio­top­ver­bun­des im Nor­den der Stadt Bay­reuth fin­det durch ergän­zen­de Baum­pflan­zun­gen im Bereich des Kli­ni­kums statt. Ent­sie­ge­lung und die Auf­wer­tung der befes­tig­ten Flä­chen durch einen was­ser­durch­läs­si­gen Belag, wie auch die Erwei­te­rung des Baum­be­stan­des im Wett­be­werbs­ge­biet, för­dern die Ent­wick­lung des Grün­gür­tels.

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HÖHEN­STAF­FE­LUNG DER BAU­KÖR­PER

Die Bau­kör­per staf­feln sich ent­lang des natür­li­chen Gelän­de­ver­laufs in Ost-West- und Nord-Süd-Rich­tung so ab, dass eine Abstu­fung von vier auf drei Geschos­se eine opti­ma­le Besin­nung gewähr­leis­tet.

Die Dyna­mik der Topo­gra­phie und des Land­schafts­raums wird in die Gebäu­de­for­men über­tra­gen und die Höhen­schich­ten zeich­nen sich in der Linea­ri­tät der hori­zon­ta­len Lau­ben­gang­struk­tur ab.

TOPO­GRA­PHIE

Der Gelän­de­ver­lauf des Quar­tiers ver­läuft in Ost-West-Rich­tung gleich­mä­ßig mit ca. 3% Gefäl­le zur Bar­rie­re­frei­heit. Die Gebäu­de­ent­wick­lung ent­lang der Höhen­li­ni­en ist raum­bil­dend und res­sour­cen­scho­nend. 

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DIE FREI­RÄU­ME

Zwi­schen den Gebäu­den erstreckt sich ein dif­fe­ren­zier­tes Frei­raum­an­ge­bot: ein gemein­sa­mer Ein­gang mit der Nach­bar­schaft, ein begrün­ter Ein­gangs­hof, Spiel­land­schaf­ten für Groß und Klein, ein Wohn­hofs­platz und geschütz­te Vege­ta­ti­ons­räu­me. Son­nen­ter­ras­sen und Sitz­stu­fen ent­lang der Lau­ben­gän­ge bie­ten Platz zum Tref­fen und Aus­tau­schen.

Die Woh­nun­gen haben Blick­be­zie­hun­gen zum Land­schafts­raum und zum Kli­ni­kum (Prin­zip des Durch­woh­nens). Dar­über hin­aus erfolgt ein gro­ßer Bezug der ein­zel­nen Woh­nun­gen über die gemein­schaft­li­chen Lau­ben­gän­ge.

NATUR­SCHUTZ UND VEGE­TA­TI­ON

Der Erhalt der Natur­schutz­be­rei­che und die Ent­wick­lung des Vege­ta­ti­ons­be­stan­des sind Grund­la­ge für eine natur­schutz­sen­si­ble Pla­nung. Vor­aus­set­zung für eine nach­hal­ti­ge und sta­bi­le Vege­ta­ti­on ist eine kli­ma­ge­rech­te Arten­an­pas­sung und die Ver­wen­dung von stand­ort­ge­rech­ten Pflan­zen.

ERSCHLIES­SUNG UND KOM­MU­NI­KA­TI­ON

Gemein­schaft­lich genutz­te Räu­me wie der Wohn­hofs­platz und die Son­nen­ter­ras­sen sind bar­rie­re­frei von der Kli­nik und mit­hil­fe des zen­tra­len Rund­wegs ver­bun­den. Fahr­rad- und Behin­der­ten­park­plät­ze mit Lade­sta­tio­nen sind am Ein­gang des Quar­tiers posi­tio­niert. Trotz Gelän­de­sprün­gen ermög­licht der Lau­ben­gang eine schnel­le Ver­bin­dung zwi­schen Woh­nen und Außen­raum.

REGEN­WAS­SER­MA­NAGE­MENT

Das Nie­der­schlags­was­ser wird zwi­schen­ge­spei­chert, wo es anfällt. Ein Groß­teil kann über “Grün/blaue” Ele­men­te wie Mul­den, Baum-Rigo­len, Grün­dä­cher und ‑fas­sa­den ver­duns­ten und vor Ort ver­si­ckert wer­den, was den Abfluss stark redu­ziert. Die jewei­li­gen Ele­men­te wer­den kom­ple­men­tär an jeweils geeig­ne­ten Orten ein­ge­setzt.

GRÜN­STRUK­TUR

FUNK­TI­ON DER FREI­RÄU­ME

ERSCHLIES­SUNG / KOM­MU­NI­KA­TI­ON

REGEN­WAS­SER­MA­NAGE­MENT

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