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UMNUTZUNG HOSPITALGUT ZITTAU

Denk­mal­ge­schütz­tes Ensem­ble mit Kir­che

Ort: Zit­tau, Deutsch­land
Aus­lo­bung: Gro­ße Kreis­stadt Zit­tau
Wett­be­werb: Nicht-offe­ner, 1‑phasiger Ideen­wett­be­werb
Jahr: 2025
Flä­che: 3.500 m²
Archi­tek­tur: Ate­lier Starzak Stre­bicki

Mit Respekt vor dem rei­chen his­to­ri­schen Erbe die­ses Ortes und dem Bewusst­sein für sei­nen ein­zig­ar­ti­gen kul­tur­his­to­ri­schen Kon­text sehen wir das Hos­pi­tal­gut am Mar­tin-Weh­nert-Platz als einen Raum mit gro­ßem Poten­zi­al.

Unser Revi­ta­li­sie­rungs­vor­schlag basiert auf der Annah­me, dass eine krea­ti­ve und nach­hal­ti­ge Umge­stal­tung die­ses denk­mal­ge­schütz­ten Archi­tek­tur­ensem­bles mög­lich ist, so, dass es sowohl der loka­len Gemein­schaft die­nen, als auch Tou­ris­ten anzie­hen kann, die das Drei­län­der­eck Deutschland–Polen–Tschechien besu­chen.

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WB_UHZ_Einbindung

In unse­rer Visi­on stel­len die vor­ge­schla­ge­nen städ­te­bau­li­chen und archi­tek­to­ni­schen Lösun­gen einen Impuls für die schritt­wei­se Trans­for­ma­ti­on die­ses Are­als dar – sie sol­len des­sen Poten­zi­al offen­le­gen und ihm eine neue, zeit­ge­mä­ße Iden­ti­tät mit regio­na­ler und über­re­gio­na­ler Bedeu­tung ver­lei­hen. Die Grund­la­ge unse­res Ansat­zes bil­den vier zen­tra­le Wer­te, die wir als Fun­da­ment für die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung betrach­ten:

Krea­ti­vi­tät – steht für die Fle­xi­bi­li­tät und Offen­heit der vor­ge­schla­ge­nen Lösun­gen, die Mög­lich­keit, den Pro­zess der Raum­um­ge­stal­tung an neue Bedürf­nis­se anzu­pas­sen, sowie das Poten­zi­al, das kul­tu­rel­le und sozia­le Leben der Stadt zu berei­chern.

Nut­zer­ori­en­tie­rung – wir ver­ste­hen den Raum als ein Poten­zi­al für Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen loka­len Bewoh­nern und Besu­chern, Pro­du­zen­ten und Kon­su­men­ten – sowie als einen gemein­sa­men Raum, in dem wirt­schaft­li­che Aspek­te mit sozia­len Wer­ten koexis­tie­ren. Unser Ansatz basiert auf dem Kon­zept WIM­BY („Wel­co­me In My Back­yard“), dass eine tat­säch­li­che Ein­bin­dung der loka­len Gemein­schaft in den Pla­nungs- und Umset­zungs­pro­zess vor­sieht.

Wirt­schaft­lich­keit – ver­stan­den als effi­zi­en­ter Umgang mit Res­sour­cen: Zeit, Ener­gie, Finan­zen und Mate­ria­li­en. Die­ser Aspekt ist ent­schei­dend, um zufrie­den­stel­len­de Ergeb­nis­se bei gleich­zei­tig bewuss­ten und spar­sa­men Vor­ge­hen zu errei­chen.

Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung – ver­ste­hen wir nicht nur als öko­lo­gi­schen Ansatz beim Bau­en und dem Umgang mit Res­sour­cen, son­dern auch als die Har­mo­ni­sie­rung sozia­ler, kul­tu­rel­ler und wirt­schaft­li­cher Zie­le. Nach­hal­tig­keit bedeu­tet sowohl Für­sor­ge für die Zukunft des Ortes als auch Acht­sam­keit gegen­über sei­nen heu­ti­gen Nut­zern.

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DREI TRANS­FOR­MA­TI­ONS­PHA­SEN

Die Etap­pie­rung der Pla­nungs­maß­nah­men und die schritt­wei­se Umge­stal­tung des Hos­pi­tal­gut-Are­als brin­gen nicht nur wirt­schaft­li­che, son­dern vor allem sozia­le und orga­ni­sa­to­ri­sche Vor­tei­le mit sich. Die­ses Modell ermög­licht die lau­fen­de Über­wa­chung der umge­setz­ten Lösun­gen, deren Eva­lua­ti­on sowie eine fle­xi­ble Reak­ti­on auf die Bedürf­nis­se der Nut­zer und der Umge­bung. So kön­nen Stra­te­gien effek­tiv ange­passt und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Die schritt­wei­se Trans­for­ma­ti­on schafft auch die Vor­aus­set­zun­gen
zur Bil­dung einer dau­er­haf­ten Gemein­schaft rund um den Ort und stärkt des­sen Iden­ti­tät und Cha­rak­ter.

Pha­se I: Bil­dung und Kol­lek­tiv­bil­dung – Grund­la­gen des Wan­dels

Pha­se II: Ent­wick­lung – Wachs­tum und Diver­si­fi­zie­rung der Akti­vi­tä­ten

Pha­se III: Selbst­stän­dig­keit und Selbst­ver­sor­gung

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