DATEN:

Investor: IBA Fürst-Pückler Land
Architekten: J. Mayer H.
Projektphasen: HOAI 1-2
Jahr: 2003

in Teilen realisiert

KONZEPT

Stadtbalkone
Die komplementären Stadtkerne treffen sich an den sich gegenüberliegenden ‚Stadtbalkonen‘ Gubens und Gubins an der Neisse. Die repräsentativen, städtischen Freiflächen sind eine Weiterentwicklung der von Lück und Otto auf Gubener Seite vorgeschlagenen Neisseterrassen. Städtebaulich verstärkt wird diese Situation durch eine bauliche Verdichtung im Bereich der Brückenköpfe, die als Verbindung der Zentren einen Saug-Effekt beider Städte zueinander bewirkt.

Fließende Grünzüge
Die Egelneiße und die Lubst werden zu renaturierten Stadtbiotopen mit stadtgliederndem Charakter. Die weniger dichten, nördlich und südlich des neuen Stadtzentrums Guben gelegenen Bereiche sind als zeitgemäße Interpretationen der Gartenstadt entwickelbar.

Kulturpark Theaterinsel
Der Kulturpark Theaterinsel wird zum zentralen Ort der Begegnung für beide Städte. Funktional reiht er sich in die vielfältigen Orte an der Neisse im nord-südlich durchlaufenden Neissegrünzug mit dem Schwerpunkt Kultur und Repräsentation ein.

Der Kulturpark auf der Grenzinsel ist die Platform für den modernen Pavillon Jürgen Mayer H.’ s. Das Projekt präsentierte Polen auf der internationalen Architekturbiennale in Venedig im 2004.