DATEN:

Investor: Internationale Bauausstellung (IBA) 
Fürst-Puckler-Land
Projektphase: Konzeption
Jahr : 2004
Polnische Beitrag auf der IX Architekturbiennale in Venedig in 2004

Analyse

Aus der geschichtlichen Entwicklung der Doppelstadt Gubin/Guben hat sich als städtebauliche Besonderheit eine “Insellage” des Zentrums ergeben.

Der zentrale, beide Städte verbindende Bereich hat so einen ungewöhnlichen Reichtum an verschiedensten Grün- und Freiräumen. Eine weitere wesentliche charakteristische städtebauliche Qualität stellt die Neisse als Nord- Süd-Grünzug mit ihren unterschiedlichen Uferbereichen und dem Wasser als verbindendes, wie trennendes Element dar. Von beiden Erscheinungen ist die Theaterinsel durch ihre Lage wesentlich geprägt.  Sie ist zum einen einer der zentralen städtischen Freiräume, zum anderen einer der verschiedenen Orte, die von Norden nach Süden einer Perlenkette gleich an der Neisse liegen.

Methodik

Über die Ausbildung bzw. Verstärkung  ablesbarer städtebaulich-landschaftsplanerischer Charakteristika werden Gebiete mit eigener räumlicher Identiät (Differenzierung schafft Qualität) entwickelt.

Doppelkern

Gubiner Altstadtring  als ein Negativ zur mittelalterlichen Struktur. Als Pendant dazu ist die planerisch und baulich fortgeschrittene Verdichtung Gubens um die Fußgängerzone im Bereich der Frankfurter Straße zu sehen.